Unsere Schule - naša šola

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Friesach

KENNST DU KÄRNTEN???

3 PROJEKTTAGE DER 3. KLASSE IN FRIESACH

Am 17. Mai war es endlich soweit! Die schon lange ersehnten drei Projekttage standen vor der Tür.

Nachdem Frau Direktor Hrast leider krankheitsbedingt die Reise nach Friesach nicht antreten konnte, sprang Frau Fugger Melissa spontan ein und begleitete gemeinsam mit Frau Zwitter die Kinder der 3. Klasse.

Am Mittwoch ging es bereits um 7 Uhr am Bahnhof in Nötsch los! Mamas, Papas & Geschwister noch schnell herzlich verabschiedet und schon winkten wir Frau Hrast und unseren Familien aus dem Zug zu. Einmal umsteigen in Villach und weiter ging’s direkt nach Friesach. Dort wurden wir schon vom Koffertaxi unserer Unterkunft erwartet und ohne Gepäck marschierten wir erwartungsvoll zur Begrüßung im Fürstenhof.

Traditionellerweise wurden wir von unserer Führerin mit Salz & Brot – wie es im Mittelalter Brauch war – herzlich empfangen. Auch der erste Spielplatz wurde sogleich ausprobiert und für toll empfunden.

Stadtmauer, Burggraben und Beckertauche waren die ersten Sehenswürdigkeiten, die uns in Friesach gezeigt wurden.

Zum anschließenden Mittagessen im Burgquartier hoch oben auf dem Petersberg ging es das erste Mal 350 Stufen hoch. Alles in allem werden wir an diesen drei Tagen mehr als 3 000 Stufen hinauf(!)steigen. Auch hier wurden wir herzlich begrüßt! Die „Hausherren“ am Petersberg verwöhnten uns an jedem der drei Tage von A bis Z!

Nach einem feinen Mittagessen durften wir sogleich unsere Zimmer beziehen. Das war ganz flott erledigt und schon machten wir uns auf den Weg Richtung Burgbauplatz.

Was sahen unsere Augen da?! Ein noch tollerer Spielplatz ließ unsere Kinderherzen höher schlagen – und die der Lehrerinnen auch! ;-)

Am Burgbauplatz selbst durften wir hautnah miterleben, wie mitten in Friesach eine Burg entsteht, die - genauso wie im Mittelalter – nur mit Menschenkraft & Tiereskraft entsteht. Vielleicht wird sich der eine oder andere später einmal als interessierter Elternteil die fertiggestellte Burg mit seinem Nachwuchs ansehen?! J

Nachdem wir uns noch eine schöne Erinnerung aus Speckstein selbst herstellen durften und der Spielplatz noch einmal ausgiebig getestet wurde, spazierten wir zurück ins Quartier, wo wir mit großem Appetit das Abendessen genossen.

Die anschließende Nachtwanderung durch Friesach mit Laternen & Nachtwächterin fand in einer ganz besonders ruhigen Atmosphäre statt.

Ein Highlight aber wartete noch auf uns – erwachsenenfreier Abend bis 22 Uhr! Aber um 22:22 wurde es dann tatsächlich schön langsam dunkel & still in unseren beiden Zimmern - bei den Buben etwas schneller als bei den Mädchen. J Uuuuh! 13 Kinder und 2 Lehrerinnen ganz alleine auf einer stockdunklen Burg! Was für ein Erlebnis!

Am zweiten Tag erwachten die BurgbewohnerInnen fast zeitgleich mit dem Vogelgezwitscher und nach einem stärkenden Frühstück wurde gleich danach mit der lustigen Gabi im kühlen Burggemäuer „Papier geschöpft“ und „Schnur gegabelt“ (oder doch „geschnurgabelt“)?

Kaum raus aus dem „Kühlschrank“ erwartete uns vor den Pforten des Stadtmuseums Friesachs Geschichtsexpertin Eva. Mit ihr „arbeiteten“ wir uns Stock um Stock den Burgturm nach oben. Dass superwertvolle Kunstwerke von Werner Berg uns darin begegnen werden, wussten wir erst als uns unsere Führerin „mit Aussicht auf Blaulicht“ darauf hinwies.

Nach dem Mittagessen führte sie uns auf eine weitere Burg, auf die sie noch nie mit einer Schulklasse hinaufging. Wow! Weil wir eben ganz ganz Brave sind!

Nach dem Besuch des einzigen noch erhaltenen Stadttores und der längsten Kirche Österreichs – der fast 74m langen Dominikanerkirche – durfte der Besuch eines weiteren Spielplatzes nicht fehlen.

Zurück im Fürstenhof war zunächst mal kurz Zeit für ein leckeres Eis, ehe es weiterging mit der mittelalterlichen Musik samt Verkleidung, Reigentanz & Geschichtenerzählungen.

Zum Spektakeldinner im Getreidespeicher um 18 Uhr mussten wir natürlich „geschniegelt & gestriegelt“ erscheinen. Gemeinsam mit vier weiteren Schulen erwartete uns ein richtig mittelalterliches Unterhaltungsprogramm. Zum Glück war es dann doch nicht so gruselig wie befürchtet! Obwohl - der Feuerschlucker ließ uns dann doch den Atem stocken!

Nach dem Spektakel klang der zweite Abend bereits etwas ruhiger als der erste aus. Diesmal wurde es in beiden Zimmern ganz schnell still. Nur die heute angereisten Schulkollegen aus Obervellach hörte man noch ein Weilchen – im Untergeschoss der mächtigen Burggemäuer.

Am Freitag hieß es bereits vor dem Frühstück Koffer packen, Betten abziehen und Gepäck verstauen. Der Blutrichter in der Wachsziehermuseumswerkstatt wollte nicht warten müssen. Doch auch er war begeistert von der Mitarbeit unserer Kinder und entließ uns voll des Lobes in Richtung Stadtgraben. Dort wartete schon die bärenstarke Gabi, um uns mit Frauenpower in Vierer- bzw. Fünfergruppen durch den tiefen Friesacher Stadtgraben zu „schippern“.

Eilig machten wir uns schließlich auf zu unserem letzten Programmpunkt – dem „Wohnzimmer Natur“ im Getreidespeicher. Herr Hegeringleiter Khom führte uns mit viel Herz & Fachwissen durch die Ausstellung, in der uns die heimische Tierwelt mit vielen Sinnen nähergebracht wurde. Jetzt wissen wir, dass das Wildschwein das einzige Wildtier ist, das dich angreift, wenn es verletzt ist! Also Vorsicht zum Beispiel bei Autounfällen mit Wildschweinen!

Anschließend noch ein letztes Mal rauf zur Burg, feine Spaghetti gewickelt & verschmaust und ab ging’s Richtung Heimat. Die Plätze waren wie immer bereits bestens reserviert für uns und nach einem kurzen Aufenthalt in Villach konnten uns Familie & Freunde um 16:49 in Nötsch wieder in die Arme schließen!

Liebe Kinder! Es war wirklich schön mit euch in Friesach! Es hat uns sehr gefreut! Danke! Hvala!

Eure „junge“ und „sehr junge“ Lehrerin ;-)

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Fussballcup

 

RAIKA-FUSSBALLCUP 2017

 

– VORRUNDE IN NÖTSCH

 

UNSER TEAM HAT MORAL BEWIESEN!

 

Am ersten Schultag nach den 3 Projekttagen der 3. Klasse in Friesach, machten sich 12 hochmotivierte Buben und Mädchen aus unserer Volksschule auf nach Nötsch, um ihrer großen Leidenschaft, dem Fußballspiel, mit Freude nachzugehen.

Doch schon im 1. Spiel trafen wir auf die ebenso topmotivierten Hausherren, denen wir uns letztendlich 0 : 2 geschlagen geben mussten.

Auch das 2. Spiel gegen die VS St. Leonhard b. S. ging denkbar knapp mit 0 : 1 verloren.

Dass wir dann im 3. Spiel auf die späteren Turniersieger aus Arnoldstein trafen, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ein – aus unserer Sicht - umstrittener Elfmeter brachte das Arnoldsteiner Team in Führung. Doch es dauerte nicht lange, ehe unserer Goalgetterin Eva Melchior das schon lange überfällige Tor gelang. Eva wurde von ihren MitspielerInnen und Fans geradezu frenetisch gefeiert! So soll’s sein im Teamsport! Unsere Freude wurde dann aber schon bald etwas gedämpft. Unser pfeilschneller Lukas wurde aus unmittelbarer Nähe vom Schuss eines Arnoldsteiner Mitspielers unabsichtlich aber schmerzhaft mitten im Gesicht getroffen! Dass wir dann trotz fantastischer Paraden von Luca Millonig und starker Abwehrleistungen von Jakob Schaubach, Felix Kreuz und Elijah Zwitter noch knapp mit 1 : 2 verloren, wirkte sich dann aber mehr und mehr auf die Moral unserer Mannschaft aus...

Doch Sandra Rauscher, die unser Team dankenswerterweise mit großer Übersicht, Kompetenz & Herzenswärme betreute, gelang es einmal mehr, dass wir doch zuversichtlich ins 4. Match gingen.

Umso bitterer, dass leider auch gegen die VS Fürnitz unseren Torschützen vom Dienst, Alessandro Ventre & Imran Kovacevic, das Torglück verwehrt blieb. Auch unsere Zukunftshoffnungen aus der 2. Klasse, Jonas Melchior und Imor Kovacevic, zeigten richtig großen Fußball. Mit dem 0 : 2 sollte unsere Pechsträhne aber endgültig zu Ende gehen!

Im letzten Spiel gegen die sehr stark spielenden Latschacher setzten wir alles auf eine Karte. Endlich wollten wir in Führung gehen! Gesagt! Getan! Drei schnelle Tore von Imran, Alessandro und Lukas brachten die Fans zum Kochen und unsere Gegner mächtig aus ihrem Konzept. Constantin Kaiser stellte auf allen Positionen sein Können unter Beweis und mit Florentina Koller lauerte außerdem eine brandgefährliche Konterspielerin auf ihre Chance. Mit 3 : 2 gingen wir glücklich & verdient als Sieger vom Platz!

Alles in allem zeigte unser Team während des gesamten Turniers wirklich großen großen Einsatz und tolle Moral! Und beides wurde mit dem 5. Platz dann doch noch belohnt!

Liebe FußballerInnen! Ich bin wirklich stolz auf euch! Ihr habt euer Bestes gegeben, wart fair – auf und neben dem Fußballplatz – und habt unsere Volksschule ehrenwert vertreten!

Simone Zwitter

 

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Schule in der Gärtnerei

Schule in der Gärtnerei

 

Die 3. und 4. Klasse besuchten die Gärtnerei Rimmele. Dazu haben die Schüler der 3. Klasse Erlebnisberichte verfasst. Einen dieser Berichte dürfen wir hier präsentieren.

 

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